You need to install the flash player to view this site.

Pressekontakt

  • Bei Presseanfragen zu Tork kontaktieren Sie bitte

  • Natalie Frank
    Tork Pressebüro/BZ.COMM GmbH
  • Tel. +49/(0)69/2 56 28 88-16

tork@bz-comm.de

 
Dienstag, 30. August 2011

Tork Talk: Was Sie noch nicht über Hygiene wussten

Die Welt der Hygiene ist voller überraschender Fakten. Wir liefern Ihnen Gesprächsstoff für den nächsten Hygiene-Small-Talk. Diesmal: Im Mittelalter gingen viele hygienische Errungenschaften des Römischen Reiches verloren. Wo fand sich damals die fortschrittlichste Toilettentechnik?  

In den Klöstern. „Das Zusammenleben so vieler Menschen auf engem Raum zwang geradezu zu einer Disziplin der Sauberkeit“, schreibt der Historiker Daniel Furrer in seiner „Geschichte des stillen Örtchens“. Es waren die Mönche, die wieder einführten, was im Römischen Reich schon einmal gang und gäbe war und dann außer Gebrauch kam – nämlich Toiletten mit Wasserspülung.

Die Zisterzienser zum Beispiel bauten ihre Toiletten nach Möglichkeit so, dass ein Bach hindurchführte und den Unrat mitnahm. Gegen die sommerliche Dürre entwickelten sie Schleusensysteme und stellten so sicher, dass bei Bedarf immer genug Wasser mit genügend Druck durch die Latrinen floss.

Fließendes Wasser wurde auch sonst geschätzt: Im zwölften Jahrhundert versorgten die Mönche im englischen Canterbury nicht nur den Abtritt mit Wasser, sondern auch die wichtigsten Gebäude wie zum Beispiel die Küche. Das taten auch die Zisterzienser im Kloster von Clairvaux (Frankreich) im 13. Jahrhundert, wo das Wasser über Blei- und Holzleitungen nicht nur in Küche und Wäscherei geleitet wurde, sondern auch zur Bewässerung in die Gärten.

Natürlich waren nicht alle Klöster über das gesamte Mittelalter hinweg – immerhin einem Zeitraum von fast 1000 Jahren – technisch so fortschrittlich. Doch auch die weit verbreiteten einfachen Latrinen („Plumpsklos“) ließen einen gewissen Stil zu. Im 11. Jahrhundert beispielsweise gab es im Kloster von Cluny (Frankreich) einen 23 mal sieben Meter großen Saal mit 45 Sitztoiletten – jede von ihnen mit einem kleinen gläsernen Fenster, einem „unerhörten Luxus“, so Daniel Furrer.

Bis zum 15. Jahrhundert, also zum Ende des Mittelalters, hatte sich die Idee des fließenden Wassers aus den Klöstern zurück in die profane Welt verbreitet: Auch in mittelgroßen Städten brachten Rohrleitungen das Wasser überall dorthin, wo es gebraucht wurde. Der Grundstein für die moderne Wasserversorgung war gelegt.

Im nächsten Newsletter: Mit welcher Geschwindigkeit stoßen Niesende die Atemluft aus?

a) mit bis zu 50 km/h
b) mit bis zu 160 km/h
c) mit Überschallgeschwindigkeit – daher das typische laute Niesgeräusch.

Wissen Sie die Antwort? Dann schicken Sie sie per E-Mail an tork.newsletter@sca.com. Unter allen richtigen Einsendungen verlosen wir 5 Tork Taschenmesser. Einsendeschluss ist der 13.09.2011. Je E-Mail-Adresse ist nur eine Antwort zugelassen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden per Post benachrichtigt.

Zurück ... 13 14 15 16 ...

Newsletter abonnieren

  • Senden